Scenartherapie
Die Scenartherapie ist ein Diagnose- und Therapieverfahren, ursprünglich von der russischen Weltraumforschung für Astronauten entwickelt, die längere Zeit ohne ärztliche Betreuung verbringen müssen. So entstand in den 80-iger Jahren das 1.Gerät, welches ständig verbessert wurde und nunmehr in der 97. Version in unserer Therapie zur Anwendung kommt.
Mittels des Scenargerätes werden elektromagnetische Impulse ausgestrahlt, die von unserem Körper
(hier die Propriorezeptoren = Paccinische-Körperchen der Haut) als Eigenschwingungen wahrgenommen werden.
Über diese Eigenschwingungen entwickelt sich eine Dynamik, die zur Diagnostik und Therapie genutzt wird.
Somit nimmt also die Haut Impulse auf, die zum Gehirn weitergeleitet werden, dort verarbeitet werden:
Das Gehirn sendet nunmehr wieder Impulse in die Peripherie und durchbricht dort die vorhandenen Blockaden des Gewebes.
Die Indikationen lassen sich eher pauschalieren als auf spezielle aus der übrigen Medizin
definierte Krankheitsbilder abstellen:
- Steigerung der Abwehrkraft,
- Regulation des Muskeltonus und des Stoffwechsels,
- Ausgleich des Hormonstatus und des vegetativen Nervensystems,
- Verbesserung der Durchblutung,
- Förderung des Lymphabflusses,
- Abnahme der Weichteilschwellungen,
- Beschleunigung von Wundheilung,
- Schmerzlinderung in Sonderheit,
- Anregung der Nerven- und Hirnaktivität,
- Entlastung von Blockaden (welcher Art und in welcher Gewebsart auch immer)
Bei der Therapie kommt es nachweislich zur Ausschüttung von mehr als 2.000 Neuropeptiden
als Ausdruck der vorhandenen Reaktionen.
Gegenanzeigen gibt es nicht – bei Schrittmacherpatienten scheint Vorsicht geboten zu sein,
bei niedrigen Frequenzen sind keine Auswirkungen gesehen worden.
Die Anzahl der Sitzungen werden vom Krankheitsbild und von der Individualität des Patienten vorgegeben – die einzelnen Sitzungen richten sich nach dem Beschwerdebild des Patienten, nach der Größe und der Verschiedenheit der Lokalisation der Restriktionsbezirke, respektive auch nach der Fähigkeit des Körpers sich selbst wieder zu regulieren.
