Homöopathie

Einleitung zur Homöopathie

Bei der klassischen Homöopathie steht am Anfang die sehr ausführliche Krankheitsvorgeschichte des Patienten im Vordergrund – diese Anamnese kann daher 2-3 Stunden dauern.

Bei der Erhebung der Anamnese beschäftigt sich der Therapeut im Rahmen der Befragung des Patienten mit allen körperlichen und seelischen Bereichen, die im Verlauf des Lebens belastend gewesen sind, unter Umständen belastend gewesen sein könnten.

Globulis für die homöopathische Behandlung

Globulis für die homöopathische Behandlung

Die Befragung erstreckt sich jedoch auch auf ganz natürliche Dinge des Lebens, z.B. Lieblingsfarbe, Lieblingssportart, usw. Sie ist wichtig, sie erfasst die ganze Persönlichkeit des Menschen, ist nicht im Sinne der klassischen Medizin krankheitsbildorientiert (z.B. wie beim Asthma), sondern integriert in der Befragung – wie auch später in der Therapie – auch seelische Bezüge (Freud und Leid).

Nach der Erstanamnese zieht sich der Therapeut zurück und fasst für sich alle genannten Krankheitszeichen – Symptome zusammen, um aus dem großen Repertoire der homöopathischen Arzneimittel das Simile zu finden, d.h. das Medikament welches am besten zur Persönlichkeit des Kranken passt, wobei er zunächst eine mittlere Dosis wählt, die dann unter Umständen angepasst werden muss.

Das ursprünglich Konstitutionelle des Patienten, der Konstitutionstyp, muß gefunden und berücksichtigt werden.
Im Rahmen der weiteren Begegnungen, welche entsprechend den Reaktionen des Patienten auf die Gabe der Medikamente/des Medikamentes aufgebaut werden, werden die Dosierungen unter Umständen gewechselt, ähnliche andersartig wirkende Therapeutika zusätzlich eingesetzt oder ersetzend eingesetzt.

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