Kindernaturheilkunde

Homöopathie für Kinder

Niedrig dosiert – starke Wirkung

“Ähnliches mit Ähnlichem heilen” (Similia similibus curentur) heißt das Prinzip, welches der Arzt Samuel Hahnemann vor über 200 Jahren entwickelt hat. Zum Beispiel löst das Präparat Brechwurz normalerweise heftiges Erbrechen aus. In der Homöopathie wird das stark verdünnte Präparat aus dieser Wurzel verwendet, um das Erbrechen zu lindern. Durch diesen Reiz werden die körpereigenen Heilungskräfte in Gang gebracht. Verblüffend dabei ist: Je weniger Wirkstoff ein homöopathisches Mittel enthält, desto stärker wird es, wenn es das Richtige ist.

Das Allheilmittel gegen Kopfschmerzen oder Übelkeit gibt es nicht. Was dem einen hilft, ist bei einem Anderen vielleicht wirkungslos oder verschlimmert den Zustand unter Umständen. Die richtige Wahl eines Präparates hängt von vielen Faktoren ab, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können.


Verhaltenstherapie

Bei einer Verhaltenstherapie sollen Kinder unerwünschte Verhaltensweisen abbauen und gezielt Neue erlernen. Geeignet ist diese Therapieform für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und siebzehn Jahren. Das Verfahren ist wissenschaftlich überprüft und praxiserprobt. Folgende Störungen sind therapierter:

  • ADHS und zusätzliche Verhaltensstörungen
  • Lern- und Teilleistungsstörungen (z.B. Legasthenie)
  • Schwierigkeiten bei der Planung und Handlungsorganisation
  • Trotz- und Oppositionsverhalten

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