Osteopathie

Allgemeines und Spezielles zur Osteopathie

Die Osteopathie ist ein Teil der Humanmedizin – sie soll wie die in Deutschland übliche klassische Medizin helfen, Krankheiten zu beseitigen und Schmerzen zu lindern. Im Gegensatz zur in Deutschland universitär gelehrten Medizin bedient sich die osteophatische Medizin weder des Messers, noch der Strahlen, noch der allopathisch oder homöopathisch wirkenden Medikamente.

Maßgeblich in der Osteopathie sind das Auge des Arztes, das Gehör des Arztes und in Sonderheit die untersuchende Hand des Arztes – diese stellt gleichzeitig auch das therapeutische Werkzeug dar. Die osteophatische Medizin ist in den USA seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt und wird seit ca. 1920 als eigenständiges Fach an mehreren Universitäten im Rahmen des Medizinstudiums gelehrt. In Europa ist die Osteopathie noch wenig bekannt; in England und Belgien gibt es vereinzelt Schulen und entsprechend auch Ärzte und Physiotherapeuten. In Deutschland verbreitet sich die Osteopathie allmählich, wird durch nach amerikanischen Bedingungen ausgebildete und geprüfte Lehrer im Rahmen der DGOM gelehrt. Zur Zeit gibt es schon über 500 Ärzte und Physiotherapeuten, welche die Ausbildung nach der DGOM absolviert haben und osteophatische Medizin praktizieren.


Spezielles

In der osteophatische Medizin und Therapie kennen wir verschiedene Grundlagensysteme der Untersuchungen und Behandlungen:

  • Muskelenergietechnik (MET)
  • Myofasciale Releasetechniken (MFR)
  • Counterstraintechniken (COUSTR)
  • Cranio-sacrale Techniken (Cranio)
  • Viscera Techniken (VIS)
  • Funktionale Techniken (FUNC)

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